Steht eine Safari schon lange auf eurer Bucketlist? Dann erfahrt jetzt alles über die beliebtesten Reiseziele, die beste Reisezeit und was es zu beachten gibt.
Eine Safari ist weit mehr als nur eine Reise – sie ist ein unvergessliches Abenteuer, das alle Sinne berührt. Es ist das intensive Gefühl von Freiheit, wenn ihr inmitten unberührter Natur steht, umgeben von der endlosen Weite der Savanne. Um euch herum wilde Tiere, die ihr von Angesicht zu Angesicht sehen könnt. Ein Löwe, der seine Beute jagt, oder eine Elefantenherde, die gemächlich durch das hohe Gras streift. Diese Begegnungen gehen unter die Haut und sind in keiner Weise vergleichbar mit einem Zoo-Besuch – denn auf einer Safari erlebt ihr die Natur in ihrer reinsten Form.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine individuell geplante Safari?
- Safari individuell gestalten
- Beliebte Reiseziele, Safari Routen & Nationalparks
- Wichtige Hinweise
- FAQ
Was ist eine individuell geplante Safari?
Eine individuelle Safari ist eine maßgeschneiderte Reise, bei der ihr Route, Unterkunft und Aktivitäten nach euren persönlichen Wünschen und Interessen planen – und sogar spontane Änderungen vornehmen könnt. Sie gibt euch maximale Freiheit und ermöglicht ein unvergessliches Abenteuer.
Bei den Unterkünften habt ihr die Wahl: von luxuriösen Lodges mit Pool mitten in der Wildnis bis hin zu authentischen Camping-Erlebnissen unter dem Sternenhimmel. Ohne eine größere Reisegruppe wird euer Safari-Erlebnis zudem noch intensiver – Guides können gezielt auf eure Interessen eingehen, sei es Tierfotografie, Vogelbeobachtung oder abenteuerliche Offroad-Strecken durch die Savanne.
Im Vergleich dazu ist eine Gruppenreise meist günstiger und bietet eine festgelegte Route mit anderen Reisenden. Eine individuelle Safari hingegen bedeutet mehr Flexibilität, Exklusivität und ein maßgeschneidertes Naturerlebnis.
Exkurs: Was ist eine Individualreise?
Bei einer Individualreise bestimmt ihr selbst wann, wohin und wie ihr reisen möchtet. Ob Abenteuertrip, entspannte Auszeit oder eine Mischung aus beidem – alles wird nach euren Wünschen gestaltet. Eine Individualreise ist genau das Richtige, wenn ihr keine Lust auf starre Zeitpläne oder große Reisegruppen habt. Ihr entscheidet, wie euer perfekter Urlaub aussieht!

Safari individuell gestalten: Die wichtigsten Schritte
Reiseziel wählen
Safaris sind nicht auf ihre klassische Form in der Savanne beschränkt – es gibt eine große Vielfalt an unterschiedlichen Lebensräumen.
- Bei einer klassischen Safari durch die Weiten Afrikas wird man vor allem die sogenannten „Big Five“ (Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant, Büffel) in ihrer natürliche Umgebung sehen können.
- Eine Dschungel-Safari hingegen führt durch tropische Regenwälder, in Regionen wie den Amazonas oder nach Südostasien. Dort sind seltene Tiere wie Gorillas, Jaguare und exotische Vögel anzutreffen.
- Ein besonderes Erlebnis ist auch eine Meerestier-Safari auf offenem Meer. Vor der Küste Norwegens stehen vor allem Wal- oder Delfinbeobachtungen auf dem Programm.
Jede Safari bietet einen einzigartigen Einblick in die faszinierende Welt der Tiere. Hier erfahrt ihr mehr über die beliebtesten Reiseziele.

Art der Safari bestimmen
Bei einer Selbstfahrer-Safari erkundet ihr die Wildnis auf eigene Faust mit einem Mietfahrzeug – oft ein Geländewagen mit Allradantrieb. Diese Art der Safari ist vor allem in Ländern wie Namibia, Südafrika oder Botswana beliebt, wo die Infrastruktur gut ausgebaut ist. Als Selbstfahrer habt ihr meistens eine höhere Flexibilität und reist kostengünstiger. Eine Selbstfahrer-Safari ist besonders für erfahrene Reisende oder Familien, die gerne eigenständig unterwegs sind, zu empfehlen. Jedoch ist es ohne das nötige Expertenwissen manchmal auch schwieriger, Tiere zu erspähen.
Bei einer geführten Safari reist ihr mit einem erfahrenen Guide, der euch unterwegs noch Expertenwissen vermitteln kann und sich um Organisatorisches kümmert, wie beispielsweise Genehmigungen für Nationalparks. Die geführten Touren finden meist in offenen Geländefahrzeugen statt und oftmals haben die Guides Zugang zu privaten Reservaten, die für Selbstfahrer nicht zugänglich sind. Eine geführte Safari ist perfekt für Safari-Neulinge, Familien mit Kindern oder alle, die ein entspanntes, tiefgehendes Naturerlebnis wünschen.
Unterkünfte & Campingplätze
Bei einer Safari sind euch alle Möglichkeiten geboten: Ihr könnt in luxuriösen Lodges mit einer einladenden Poollandschaft und einem komfortablen Zimmer schlafen, in rustikalen Bush Camps mitten in der Natur oder in sogenannten mobilen Zelten, die von Ort zu Ort ganz einfach mitgenommen werden können. Die Entscheidung liegt bei euch – möchtet ihr in sicherer Entfernung die Natur, Flora und Fauna beobachten, ist vielleicht eine Lodge etwas für euch. Wenn ihr euch inmitten von großen und kleinen Tieren nachts wohlfühlt, dann wäre ein Zelt oder ein Bush Camp eine aufregende Option.
Dauer & Reisezeit
Eine pauschale Aussage zur besten Reisezeit gibt es nicht – jedoch könnt ihr euch grundsätzlich an die Trockenzeit des jeweiligen Landes richten. Zu diesem Zeitraum sind die meisten Nationalparks weniger bewachsen und es ist leichter, die Tiere zu erspähen. Zudem sammeln sich viele Herdentiere an Wasserstellen. Jedoch ist die Trockenzeit von Land zu Land komplett verschieden, daher solltet ihr euch vor jeder Reise über die Gegebenheiten und Trockenzeiten informieren. Hier erfahrt ihr mehr über die beste Reisezeit.
⭐ Urlaubsguru-Tipp: Bucht eure Safari bei Tourlane ⭐
Tourlane ist ein toller Anbieter, der all eure individuellen Wünsche und Vorstellungen umsetzt. Der Planungs- und Buchungsprozess wird euch durch Tourlane erleichtert, ohne dass ihr Abstriche bei der Flexibilität und Individualität machen müsst. Durch das Quiz auf der Website sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genau, welche Vorstellungen ihr für eine Reise mitbringt und wo sie mit ihrer Beratung und Unterstützung ansetzen müssen.
Safari selbst planen: Die beliebtesten Reiseziele, Safari Routen & Nationalparks
Beliebte Reiseziele für eine Safari sind unter anderem Südafrika, Namibia, Botswana, Tansania und Kenia. Hier gibt es in jedem Land Besonderheiten und Unterschiede. Um euch bei der Entscheidung zu helfen, zeigen wir euch die wichtigsten Unterschiede im Überblick.
Südafrika
Charakteristik:
Vielfalt an Ökosystemen, von Savanne bis Küste, gut entwickelte Infrastruktur. Gut für Safari-Einsteiger und kombinierbar mit umliegenden Städten.
Safari-Highlights:
- Kruger-Nationalpark
- Addo Elephant Park
- Madikwe Game Reserve
- malariafreie Parks wie Madikwe & Pilanesberg
Stellt eure individuelle Safari in Südafrika zusammen → zu Tourlane

Namibia
Charakteristik:
Weite Wüstenlandschaften, einsame Wildnis und außergewöhnliche Geologie. Oft lange Fahrten.
Safari-Highlights:
- Etosha-Nationalpark
- Mangetti-Nationalpark
- Skeleton-Coast Nationalpark
- Sossusvlei-Dünen
Stellt eure individuelle Safari in Namibia zusammen → zu Tourlane
Botswana
Charakteristik:
Unberührte Wildnis, Exklusivität und nachhaltiger Tourismus. Safaris in Botswana sind etwas teurer, aber dafür ist es auch wenig touristisch und nachhaltig.
Safari-Highlights:
- Okavango-Delta
- Moremi-Wildreservat
- Chobe-Nationalpark
- Makgadikgadi-Pans-Nationalpark
Stellt eure individuelle Safari in Botswana zusammen → zu Tourlane

Tansania
Charakteristik:
Vielfältige Landschaften, berühmte Nationalparks und beeindruckende Tierwanderungen. Kombination von Strandurlaub auf der Insel Sansibar und Safari auf dem Festland ist hier besonders gut möglich.
Safari-Highlights:
- Serengeti
- Ngorongoro-Krater
- Selous-Wildreservat
- Kilimandscharo-Nationalpark
Stellt eure individuelle Safari in Tansania zusammen → zu Tourlane
Kenia
Charakteristik:
Klassische afrikanische Savannenlandschaft, reiche Kultur und Tierwelt. Hier herrscht eine gute touristische Infrastruktur und dadurch eine große Vielfalt an Unterkünften.
Safari-Highlights:
- Masai Mara
- Amboseli-Nationalpark
- Lake-Nakuru-Nationalpark
- Aberdare-Nationalpark
Stellt eure individuelle Safari in Kenia zusammen → zu Tourlane

Das solltet ihr beachten, wenn ihr eine Safari plant
- Gesundheitsvorsorge: Informiert euch über empfohlene Reiseimpfungen und lasst euch von eurem Arzt oder eurer Ärztin beraten.
- Reiseversicherung: Eine Versicherung gegen Stornierungen, Unfälle oder medizinische Notfälle ist essenziell, um unvorhergesehene Kosten zu vermeiden.
- Verhaltensregeln in Nationalparks: Haltet stets genügend Abstand zu Wildtieren, vermeidet laute Geräusche und respektiert die Natur.
- Klimatische Bedingungen & Packliste: Packt Kleidung für extreme Temperaturen, festes Schuhwerk, Sonnenschutz und Mückenspray ein, um gut vorbereitet zu sein.
- Visabestimmungen & Einreisebedingungen: Informiert euch frühzeitig über erforderliche Visa und Einreisebestimmungen für euer Safari-Ziel.
- Notfallkontakte & medizinische Versorgung: Speichert wichtige Nummern und informiert euch über die nächste medizinische Einrichtung.
- Zahlungsmittel & Budgetplanung: In entlegenen Gebieten ist Bargeld oft notwendig, während Kreditkarten nicht überall akzeptiert werden.
- Nachhaltigkeit & Tierschutz: Achtet auf umweltfreundliche Lodges und respektiert die Natur, um verantwortungsvoll zu reisen.
FAQ: Häufige Fragen zur individuell geplanten Safari
Wie viel kostet eine individuell geplante Safari?
Die Kosten für eine Safari können stark variieren und sind abhängig von der Dauer des Aufenthalts, der Unterkunft, dem Land und den Nationalparks, die angefahren werden. Angefangen bei 1.500 Euro sind dem Budget keine Grenzen gesetzt.
Braucht man eine spezielle Genehmigung für Nationalparks?
Solltet ihr eine Selbstfahrer-Safari wählen, müsst ihr euch vorher zu den jeweiligen Nationalparks informieren. Für einige der Nationalparks ist eine Genehmigung erforderlich. Aber keine Sorge: In den meisten Nationalparks gibt es keine Besucherlimits und ihr könnt einfach vor Ort mit Kreditkarte zahlen. Aber: Einige private Reservate sind nur offen für Guides und geführte Gruppen. Solltet ihr mit einem Guide reisen, kümmert sich dieser um alle Genehmigungen.
Kann man eine Safari mit Kindern machen?
Ja, eine Safari mit Kindern ist definitiv möglich. Dabei müssen nur einige Dinge beachtet werden. Informiert euch vorab, welche Unterkünfte Kinder erlauben und welche der Nationalparks besonders familienfreundlich sind. Besonders malariafreie Gebiete eignen sich sehr für einen Familienurlaub. Auch eine private Tour mit Guide hat Sinn, um die Reiseroute individuell an die Bedürfnisse eurer Kinder anzupassen.
Selbstfahrer oder geführte Tour – was ist besser?
Grundsätzlich gilt: Wählt die Art und Weise, die besser zu euren Bedürfnissen passt. Als Selbstfahrer spart ihr euch Kosten und seid maximal flexibel in eurer Planung. Jedoch ist es auch sehr abenteuerlich, besonders wenn man zum ersten Mal eine Safari macht. Eine geführte private Tour ist etwas teurer, jedoch habt ihr einen Experten an eurer Seite, der sich um alles Organisatorische kümmert. Hier erfahrt ihr mehr dazu.
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